Tortuga: Two Treasures

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tortuigaKeine Frage, Sid Meiers „Pirates!“ wird für alle Zeiten der unangefochtene Klassiker im Piraten-Genre bleiben und seitdem hat es nicht viele herausragende Seeräuberspiele gegeben. Von Koch Media kommt nun Tortuga – Two treasures und schafft es, das sei vorweg gesagt, eine sehr stimmige Südseeatmosphäre auf die digitalen Beine zu stellen. Unter dem Kommando des gefürchteten Piratenoberhauptes Blackbeard, machen sich Thomas „Hawk“ Blythe und seine Freundin, die Voodoopriesterin Sangua, auf die Suche nach dem sagenhaften Schatz von Henry Morgan. In mehr als 35 Strängen der Hauptstory lässt es sich hübsch kapern und entern, Säbelgefechte ausfighten und Schätze suchen und finden. Die Grafik ist dabei sehr ansehnlich und der Sound richtig toll. Probleme gibt es mit der Steuerung. Zwar ist das Spiel angeblich für den Gebrauch von Gamepads optimiert, in der Praxis schafften wir es jedoch nicht ein handelsübliches USB-Pad dazu zu bewegen, den Piraten gescheit zu steuern. Was aber noch viel schlimmer ist: Wenn das Gamepad am USB-Slot hing, versagte die Tastatur im Spiel ebenfalls. Nachdem der Steuerknüppel entfernt wurde, spielte Freund Keyboard dann doch noch mit. Hier muss schnell ein Patch her! Das Spielprinzip von Tortuga: Two Treasures oprientiert sich an Sid Meiers „Pirates!“ und das ist ja nichts Schlechtes (siehe oben). Die etwa 400 Quadratkilometer große Seewelt ist frei bereisbar und hat viele Überraschung im Seesack. Etwas schade: Das Handelsmenü ist sehr ausgedünnt, da wäre mehr Meer mehr gewesen. Unter dem Strich steht ein prima Piratenabenteuer, das auch langfristig Freude macht und sich auch an Gelegenheitsspieler richtet.

Fazit: Klasse Piratenabenteuer

j5von6

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