Slayer: Christ Illusion

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Holy shit: Slayer sind zurück und das in einer Form, die beim jungen Knüppelnachwuchs wie „Legion of the Damned“ Angst und Schrecken verbreiten dürfte. „Christ Illusion ist schnell, heavy und wahrscheinlicher temporeicher als alles, was wir je vorher gemacht haben“, sagte Tom Araya vor der Veröffentlichung, und, was wie das übliche Getrommel vor einer Neuerscheinung klang, kann nach zweimaligem Hören in Gänze mit Blut unterschrieben werden. Dass diese Scheibe so böse geil klingt liegt neben der edlen Produktion auch am nähmaschinengleich vor sich hin tackernden Drummer Dave Lombardo, der erstmals seit 1990 wieder mit den anderen bösen Kindern spielen darf. „Christ Illusion“ darf aus musikalischer Sicht durchaus mit den Trash-Knallern „Reign In Blood“, „South Of Heaven“ und „Seasons In The Abyss“ in einem letzten Atemzug genannt werden.
Und noch ein alter Bekannter sorgt dafür, dass Slayer wieder ganz oben sind: Larry Carroll hat wieder das Cover designed und ein echtes Slayer-Masterpiece erschaffen: Jesus mit abgetrennten Unterarmen, der umgeben von schwimmenden abgeschlagenen Köpfen, in einem Ozean von Blut steht. Das ist Slayer! Auch textlich geht es wieder in die Vollen: Mit „Jihad“ beschreiben Slayer den 11. September aus Sicht eines Selbstmordattentäters, in „Cult“ brüllt Araya „Religion is war, religion is hate, religion is a whore“. Mehr muss dazu nicht gesagt werden. Slayer ist Kult und endlich weiß man auch wieder warum!

Fazit: Perfekter Knüppel aus dem Sack

Stil: TrashMetal

6von6

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