Randy Piper’s Animal: Virus

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Hört sich seltsam an, ist aber so: Randy Piper’s Animal wurden 1988 (!) gegründet und haben seitdem gerade einmal drei Scheiben veröffentlicht. Das ist eine „Produktionszeit“ von 6,66 (evil!) Jahren pro CD. „Virus“ ist Nummer drei, kommt in diesen Tagen auf den Markt und sorgt durch die hohe Qualität der Songs erst recht für ungläubiges Staunen. Randy Piper war Gitarrist bei W.A.S.P. und während sich sein Ex-Chef Blackie Lawless mehr schlecht denn recht durch die Hallen quält, hat Piper mit „Virus“ nun ein richtig heißes Eisen im Feuer. „Virus“ erinnert in den besten Momenten an grandiose W.A.S.P.-Zeiten („Can’t stop“) und weiß in fast allen Belangen zu überzeugen. Sänger Rich Lewis klingt sogar manchmal wie Lawless in seinen mittlerweile nur noch wenigen guten Momenten. Etwas überflüssig erscheint lediglich die Cranberries Covernummer „Zombie“. Das war nicht nötig, zumal eigene Songs wie „Unnatural High“ deutlich überzeugender rübergebracht werden. Trotz allem sollte Randy Piper, wenn er auf diesem Niveau weiter spielt, nicht wieder 6,66 Jahre warten, ehe er CD Nummer vier auf den Ladentisch wirft.

Stil: Heavy Metal

Fazit: Besser als die letzten W.A.S.P.-Ergüsse

 

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