Motörhead: Motorizer

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Es gibt einige wenige Motörhead-Alben, die nicht zur absoluten Spitzenklasse zählen, doch unterm Strich wird die Erkenntnis, dass es keine schlechten Scheiben von Lemmy und Co gibt, auch mit „Motörizer“ erneut zementiert. Nach den beiden bärenstarken Vorgängern „Kiss of Death“ und „Inferno“ war an eine Steigerung kaum zu denken, dennoch schafft es Oberwarze Lemmy, noch einmal eine Schüppe draufzulegen. „Motörizer“ ist sogar die beste Motörhead-CD der letzten 10 Jahre geworden und das liegt auch am enormen Wumms, den dieses Hörvergnügen ausmacht. Die Produktion rangiert also im Bereich „Superfett“, was den überaus guten neuen Songs (herausragend: „Teach you how to sing the blues“) hervorragend steht. „Motörizer“ sprüht wieder ein wenig mehr RocknRoll denn Heavy Metal (wie noch bei „Inferno“) durch die Boxen, was den Whiskydurst, der propotional mit der abnehmenden Restspielzeit der CD ansteigt, noch verstärkt. Hoffentlich ist Lemmy gut durch Jack Daniels konserviert, so dass wir auch in zehn Jahren noch solche Granaten serviert bekommen.

Stil: Hardrock

Fazit: Beste Motorhead-Scheibe seit 10 Jahren

 

 

 

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