Hellfueled: Born II Rock

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Nachdem Ozzy Osbournes beste Jahre lange vorüber sind und der selbsternannte Prince of Darkness mittlerweile ein unmusikalisches MTV-Rentner-Dasein fristet, haben die Schweden „Hellfueled“ schon mit ihrer Debüt-Scheibe glorreich die Nachfolge des Engländers angetreten. Der Grund dafür ist hörbar: Sänger Andy klingt wie Ozzy – allerdings wie ein Ozzy, der richtigen Töne trifft, während das Songwriting der Band vor allem auf der nun erschienenen zweiten CD „Born II rock“ an beste Ozzy-Tage erinnert. Klar wird das geklaut, was das Zeug hält, doch besser gut geklaut, als schlecht selbst erfunden. Auch Gitarrist Jocke macht keinen Hehl aus seiner Bewunderung um Zakk Wylde, das hört man deutlich. Seine Gitarrenarbeit auf dem aktuellen Longplayer ist gegenüber dem Debüt jedoch ausgfeilter geworden. Jocke setzt nun verstärkt auf harmonische Twin-Gitarrensounds. Insgesamt ist CD Nummer zwei vom Songwriting her deutlich ausgereifter und ausgefeilter geworden. Natürlich könnte man auch argumentieren, dass hier wirklich nichts Neues dargeboten wird, doch, das was erklingt, hat ein so hohes Niveau, dass sich Ozzy im (Karriere-) Grab umdrehen wird. Die Messlatte liegt nämlich so hoch, dass seine altersschwachen Knochen da wohl keine großen Sprünge mehr zulassen werden. Anspieltipp: „Can’t get enough“

Fazit: Großartige Ozzy-Clones
Stil: Heavy Metal
VÖ: November 2005

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