Long Distance Calling in der Autoarena

Eigentlich war "Seats & Sounds 2020" zwar nicht für Autokonzerte gemacht, trotzdem passt die ursprünglich für September geplante Tour-Fortsetzung perfekt ins neuartige Event-Konzept. Die Konzerte von Long Distance Calling - seit 15 Jahren eine Postrock-Institution - leben von ihrer besonderen Atmosphäre und lassen sich ohnehin am besten im Sitzen genießen. "Die Autoarena in Oberhausen hat uns eingeladen und wir haben die Einladung gerne angenommen." Die Band hat nicht lang gefackelt und steht dort schon am Donnerstag, 2. Juli, auf der Bühne!Long Distance Calling - Foto: Thorsten Seiffert

Die außerplanmäßige Show ist zugleich eine Release-Party fürs neue Album, denn am 26. Juli bringen die Münsteraner "How do we want to live?" - passt ebenfalls wie maßgeschneidert in die Corona-Zeit - auf den Markt. Für die Instrumental-Rockband ist die Platte das insgesamt siebte Studioalbum. „Das Songwriting von Deutschlands bester und erfolgreichster Instrumental-Band lässt sich längst nicht mehr nach normalen Maßstäben messen“, schreibt das Rock Hard aktuell über das „Album des Monats“ – und den gleichen Titel räumt „How do we want to live?“ mit den Worten "eine elitäre Ausnahme­erfahrung im Rock-Bereich" auch im Metal Hammer ab! Liest sich gut, klingt garantiert gut und sorgt bestimmt auch im Autokino für bildgewaltiges Kopfkino. Konzert ab!

Einlass ist am 2. Juli um 19 Uhr; das Konzert beginnt um 21 Uhr. Tickets auf www.autoarena-oberhausen.de .

 

Infos zur Location:

Auf der Außenfläche der Parkplätze P 9 und P 10 am CentrO in Oberhausen finden bis zu 750 PKW‘s Platz. Es können je zwei Personen vorne und bis zu drei weitere Personenauf der Rückbank die Konzerte genießen. Von der großen Bühne wird der Sound über eine UKW-Frequenz direkt ins Auto der Besucher übertragen. Dabei ermöglichen zwei große LED-Flächen beste Sicht auf die Performance der Künstler. Standing Ovations und normaler Applaus fallen weg. Applaudiert wird stattdessen per Lichthupe, denn vom Einsatz des echten Signalhorns sollten die Besucher aus Rücksicht auf die Anwohner und sozialer Fairness verzichten.