British Pop Art in Oberhausen

Nur noch bis zum morgigen Sonntag läuft in der Ludwiggalerie in Oberhausen die Ausstellung „British Pop Art“. Pop Art wird meistens mit US-amerikanischen Künstlern verbunden, tatsächlich entstanden die ersten Werke aber in England.  Dem Kritiker Lawrence Alloway, der 1956 mit „This is tomorrow“ in der Whitechapel Gallery in London eine wegweisende Ausstellung zum Thema umgesetzt hat, wird der Ausdruck demnach als erstem zugeschrieben.

In Oberhausen sind mit Werken von Eduardo Paolozzi und Richard Hamilton nicht nur die Klassiker und Pioniere der British Pop Art zu sehen, sondern auch Positionen der mittleren und jüngeren Generation, wie sie beispielsweise durch Derek Boshier, Patrick Caulfield, oder R. B. Kitaj vertreten werden. Ein eigener Bereich widmet sich dem Design von Schallplattencovern. Das legendäre Beatles-Album „Sgt. Peppers Lonely Hearts Club Band ist beispielsweise von dem britischen Pop Art-Künstler Peter Blake gestaltet worden.

Die Ausstellung ist noch bis Sonntag von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 8 Euro (erm. 4 Euro), Familien zahlen 12 Euro. 

HIER gibt es einige Impressionen.

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